Digitalfunk
Die deutschen BOS arbeiten derzeit noch mit Analogfunk. Bund und Länder
haben daher beschlossen, ein landesweites Digitalfunknetz aufzubauen.
Das vom Bund finanzierte Rumpfnetz wurde vom Bundesministerium des
Inneren 2005 ausgeschrieben. Am Bieterverfahren um den digitalen
Behördenfunk hatte sich ein Konsortium von EADS (GU) und Siemens, ein
Konsortium von Motorola, T-Systems und R&S Bick sowie Vodafone mit
BOS-GSM beteiligt. EADS war als einziger Anbieter bei der Ausschreibung
in die zweite Runde weitergekommen. Alle anderen waren bei dem
Verfahren in der ersten Runde ausgeschieden. Nach einem
Auswahlverfahren, das auch Labor- und Praxistests enthielt, wurde der
Auftrag für die Netzinfrastruktur im August 2006 an EADS vergeben. Der
Betrieb des Netzes sollte der Bahn-Tochter DB Telematik übertragen
werden. Nachdem deren Angebot weder technisch noch finanziell
überzeugen konnte, haben sich Bund und Länder für das alternative
Phasenkonzept entschieden, das nach dem Aufbau der ersten
Netzabschnitte einen dauerhaften Betreiber vorsieht. Damit soll die
Realisierung des Netzes bis 2010 sowie die Einhaltung des Kostenrahmens
von 4,5 Milliarden Euro gewährleistet werden. (Quelle: Wikipedia)
