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Hochwasserlage in Südbayern

Katastrophenfall noch in 6 Bereichen - Schwerpunkt der Hochwasserlage weiterhin an der Donau

25.08.2005 - 11:00 Uhr
Derzeit besteht in den bayerischen Hochwassergebieten in sechs Bereichen, nämlich in den Landkreisen Eichstätt, Erding, Freising, Kelheim, Neu-Ulm sowie in der Kreisfreien Stadt Ingolstadt der Katastrophenfall. Aufgehoben wurde der Katastrophenfall im Landkreis Mühldorf am 24.08.2005 ab 18.00 Uhr, im Landkreis Oberallgäu am 24.08.2005 um 19.05 Uhr, im Landkreis Günzburg am 24.08.2005 um 21.15 Uhr, im Landkreis Dillingen a. d. Donau am 25.08.2005 um 07.30 Uhr, in der Kreisfreien Stadt und im Landkreis Rosenheim am 25.08.2005 um 08.30 Uhr und im Landkreis Garmisch-Partenkirchen am 25.08.2005 um 10.00 Uhr. Der Schwerpunkt der Hochwasserlage befindet sich weiterhin an der Donau. Hier befindet sich der Hochwasserscheitel im Raum Ingolstadt; donauabwärts steigen die Wasserstände noch weiter an. Am Pegel Kelheim wird der Scheitel am früheren Nachmittag erwartet. Im Landkreis Kelheim besteht derzeit im Bereich von Neustadt a. d. Donau Gefahr für die Deiche; dort werden Einsatzkräfte zusammengezogen. Der Pegel Regensburg wird den Scheitel bis zum späten Abend passieren. An der Isar befindet sich der Scheitel der Hochwasserwelle gegenwärtig im Raum Landshut. Stromabwärts wie auch an der Amper muss noch mit steigenden Wasserständen gerechnet werden. Die Pegel München und Freising fallen noch zögerlich. An Iller, Lech und Inn hat sich die Situation weitgehend entspannt. Für den heutigen Tag werden vom Deutschen Wetterdienst für den restlichen Teil der betroffenen Gebiete teils schauerartige Niederschläge vorhergesagt, welche jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Hochwasserlage haben sollten. Bayernweit waren und sind ca. 20.000 Kräfte im Einsatz. Bislang wurden über eine Million Sandsäcke verbaut.
Quelle: Pressemitteilung StMI 370/05 25.08.2005